Denn: Milben scheitern an Daunendecken
Gute Neuigkeiten für die vielen Menschen, die sich mit einer Hausstaubmilben-Allergie herumplagen: Sie müssen nicht mehr auf ein kuscheliges Daunen- und Federnbett verzichten. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben nämlich, dass in Zudecken mit Federfüllung praktisch keine Hausstaubmilben zu finden sind. Denn: Nicht die Federn ernähren die Milben, sondern der Mensch selbst. Was die Tierchen anlockt, sind die Hautschuppen des Menschen. Und davon verliert er genug: pro Tag etwa 0,5 bis 1 Gramm. Eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass nur 0,25 Gramm ausreichen, um mehrere Tausend Milben über lange Zeit zu ernähren.
Viele Allergiker werden aufatmen, nachdem der Beweis erbracht ist, dass die Federn nicht zur bevorzugten Nahrung von Milben gehören und damit Daunen- und Federfüllungen nicht länger für sie tabu sind. Zudem wurde bei gleicher Gelegenheit herausgefunden, dass die Inletts, also die Hüllen um die Füllung, so fein gewebt sind, dass die Milben gar keine Chance haben, ins Innere der Decken zu gelangen. Also: Auch für Hausstaubmilben-Allergiker gibt es ein „federleichtes“ Schlafvergnügen.
Ein guter Tipp in dem Zusammenhang für Hausstaubmilben- Allergiker:Da man beim Ausziehen Hautschüppchen verliert, sollte man dies im Schlafzimmer vermeiden. Am sinnvollsten ist es, sich im Badezimmer umzuziehen.